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Geisteswissenschaften
Informationen - Geschichte
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Ergebnisse einer Belegarbeit Kl. 10 im Fach Geschichte kurz vorgestellt:

Die Untergänge der „Titanic“ und der „Wilhelm Gustloff“ - Zwei tragische Schiffskatastrophen im Vergleich

(Von MJ) Vor einigen Tagen jährte sich zum hundertsten Mal der Untergang der „Titanic“. Im Denken der Menschen gilt dieser als die tragischste Schiffskatastrophe aller Zeiten. Viel weniger wissen, dass sich am 23. Januar 1945 ein weitaus schlimmeres Schiffsunglück ereignete. Damals versank in den Tiefen der Ostsee ein deutsches Flüchtlingsschiff, die „Wilhelm Gustloff“. Hier waren fünfmal mehr Todesopfer als bei der Titanic-Katastrophe zu beklagen: Etwa 9000 Menschen kamen ums Leben.
Florian Zwack (10 B) hat in seiner Facharbeit beide Schiffe und beide Katastrophen einmal verglichen. Wen die Hintergründe interessieren, der kann sich in der folgenden Gegenüberstellung schnell einen Überblick verschaffen:

Merkmal

“Titanic”

“Wilhelm Gustloff”

Flagge

Vereinigtes Königreich

Deutsches Reich

Schiffstyp

Passagierdampfer

Kreuzfahrtschiff

Gebaut

Werft „Harland & Wolff“

Werft „Blohm & Voss“

Reederei

White Star Line

Hamburg Süd

Länge

269,04 m

208,5 m

Breite

28,19 m

23,5 m

Höchst-geschwindigkeit

23 Knoten = 43 km/h

16,5 Konten = 31 km/h

Gewicht (unbeladen)

46000 t

26000 t

max. Passagierzahl

3547

1463

Baukosten

7,5 Mio $

25 Mio RM

Tickets

von 36 $ bis 4350 $

5 RM

Stapellauf

31. Mai 1911

5. Mai 1937

Klassen

3

Keine: gleiche Ausstattung

Jungfernfahrt (Beginn)

10. April 1912

23. März 1938

Sinken (Datum)

15. April 1912

30. Januar 1945

Beide Katastrophen im Vergleich




“Titanic”

“Wilhelm Gustloff”

Route

Southampton - Cherbourg - Queenstown - New York

Gotenhafen - Kiel - Hamburg

Abfahrtstag

10. April 1912

30. Januar 1945

Passagierzahl

ca. 2200

ca. 10000

Ablauf

der

Katastrophe

Friedenszeit

- Maschinenleistung jeden Tag erhöht

- alle Eiswarnungen ignoriert

- Wachposten entdeckten Eisberg 23:40 Uhr

- zu wenig Zeit zum Bremsen und
  Ausweichen;70-90 m langer Riss i. d.  
  Seite- Passagiere merkten kaum   etwas
  von Kollision

- Meerwasser dringt in 5 Abteilungen ein,
  Sinken beginnt

- zu wenig Rettungsboote wegen Glauben an
  Unsinkbarkeit

- Chaos an Bord

- unablässige Notrufe

- Bug lief mit Wasser voll

- Heck hob sich an + Bug riss ab

- Heck lief voll + sank

- 2:20 Uhr gesunken
- Rettung Überlebender durch “Carpathia”

zweiter Weltkrieg

- Kapitän lange nicht mehr zur See gefahren

- gesamte Besatzung unruhig wegen
  Überladung mit Flüchtlingen und Angst
  vor feindlichem Angriff

- Rettungsboote reduziert

- durch starke Wellen nur 1 Torpedoboot
  als Begleitschutz

- fuhren “Zwangsweg 58”: zwar
  minengeräumt, aber fern vom Ufer-
- setzten Positionslichter

- von 3 feindlichen Torpedos getroffen
  (U-Boot der SU)

- sofortiges Chaos an Bord, weil

  Hauptteil der Crew tot
- Bug sackte ab; Heck auf
- Notsignale

- Rettung durch “Löwe” +  “T36”- 
  russisches U-Boot entkam
- Überlebende nach Hamburg

Ursache Sinken

Eisberg

Krieg, feindliche Torpedos

Sinken (Datum)

15. April 1912

30. Januar 1945

Tote

ca. 1500

ca. 9000

Überlebende

ca. 700

ca. 1200

Fazit
Abschließend kann ich sagen , dass beide Untergänge sehr tragische Geschichten sind und viele Menschenleben forderten. Trotz allem ist die “Wilhelm Gustloff” die schwerwiegen-dere Katastrophe, da etwa sechsmal so viele Menschen starben wie auf der „Titanic“, die trotzdem wesentlich berühmter - durch die Umstände ihres Untergangs - wurde. Nur wenige beschäftigen sich mit oder kennen überhaupt die „Wilhelm Gustloff“. Einzelne  Schriftsteller haben aber auch deren Geschichte thematisiert, wie zum Beispiel Günter Grass in seinem Buch “Im Krebsgang”. Zur „Gustloff“ existieren solche umfangreichen Materialsammlungen wie zur “Titanic” aber nicht.
Woran liegt das? Der Untergang der „Wilhelm Gustloff“ war für beide beteiligten Staaten propagandistisch nicht von Nutzen: Hitlerdeutschland hatte beim Schutz eines großen Flüchtlingstransportes versagt. Der UdSSR war zwar der Abschuss eines feindlichen Schiffes gelungen, aber die hohe Zahl an zivilen Opfern war kein Ruhmesblatt, weshalb man ebenfalls lieber schwieg.
In der Zukunft sollten Menschen nicht aus reiner Geld- bzw. Machtgier das Leben unschuldiger Menschen aufs Spiel setzen, sondern nachhaltig für mehr Sicherheit im Schiffsverkehr sorgen.

Florian Zwack (10 B)



Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 11. Mai 2012 um 14:36 Uhr
 
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Neues Projekt am Julius-Motteler-Gymnasium

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Projektes „Schüler, Schloss und Spurensuche“ arbeitet das Julius-Motteler-Gymnasium im Schuljahr 2010/2011 erneut mit dem Deutschen Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain (DLM) zusammen. Ziel ist es, in Kooperation mit dem Jugendamt des Landkreises Zwickau und dem Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanal Zwickau (SAEK) eine Dokumentation  über die vielfältigen museumspädagogischen Angebote des Museums zu produzieren.

In einer ersten Vorbereitungsphase (November bis Dezember 2010) wurden Rahmenbedingungen festgelegt und zeitliche Absprachen getroffen.

Nun in der zweiten Phase (ab Januar 2011) wird die praktische Arbeit beginnen. Es wird ein Filmteam von sechs Schülern der Klassenstufe 8 für Film- und Kameraarbeiten zusammengestellt. Diese Schülergruppe soll im Verlauf der Projektarbeit weitgehend selbstständig arbeiten lernen. In der Woche vom 28.02.2011 bis zum 04.03.2011 werden diese Jugendlichen intensiv mit der Filmtechnik durch das SAEK vertraut gemacht und erste Dreharbeiten finden im Museum statt.

Verschiedene Klassen und Schülergruppen werden einzelne museumspädagogische Angebote des DLM durchführen. Das Filmteam hält die Arbeit mit der Kamera fest und visualisiert die Ergebnisse. So wird Anfang März 2011 der Geschichtsleistungkurs 12 mit dem Projekt IX „Flucht und Vertreibung in der Geschichte“ starten und die Arbeitsgemeinschaft „Kochen“ wird das Projekt V „Kochen und Küche früher“ testen. Außerdem wird im Biologieunterricht der „Lebensraum Teich“ (Thema VIII) untersucht, eine 7. Klasse baut ein Fachwerkhaus (Thema VII) und eine 6. Klasse beschäftigt sich mit der „Imkerei“ (Thema X). Sofort nach dem jeweiligem Dreh werden die Filme geschnitten und bearbeitet.

Diese Projekt- und Filmarbeit setzt sich im Schuljahr 2011/2012 fort. Wenn genügend museumspädagogischen Projekte auf Film gebannt sind, kommt die letzte Phase der Arbeit.

Die einzelnen Filmsequenzen müssen mit Hilfe des SAEK als wichtige Bestandteile eines ca. einstündigen Film zusammengefügt werden, sodass ein interessantes Filmdokument zu den museumspädagogischen Angeboten des DLM entsteht.

Für die beteiligten Schüler bietet sich die Gelegenheit, außerhalb des üblichen Schulalltages auf anschauliche und praktische Weise Wissen anzueignen. Mitunter kommen die Jugendlichen in Gespräche mit Zeitzeugen und begegnen neuen Sichtweisen, geprägt durch persönliche Erfahrungen und emotionale Berichte (z. B. bei dem Thema IX „Flucht und Vertreibung in der Geschichte“).




Die Arbeit mit der Kamera- und Filmtechnik wird außerdem Einblicke in entsprechende Berufe und den Umgang sowie die Verantwortung mit Medien und Medientechnik schulen.

Nicht zuletzt ist ein Hauptanliegen, die Jugendlichen an die vielfältigen Möglichkeiten und  Einrichtungen in ihrer unmittelbaren Umgebung heran zuführen, um Interesse und Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln.

Schließlich öffnet die Zusammenarbeit verschiedener Teams neu Bildungshorizonte für alle.


Simone Fuchß

Projektleiterin des Julius-Motteler-Gymnasiums

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 13. April 2011 um 21:20 Uhr
 
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Mach dir nicht ins Hemd!

Jedes Jahr wird das Thema Barock im Geschichtsunterricht sehr gründlich behandelt, aber in diesem und im letzten Jahr Jahr war es etwas Besonderes. Ende März arbeiteten die Schüler der Klassen 7 a, b und c an einem Projekt über dieses Thema. Im Schloss Planitz in Zwickau findet jedes Jahr ein Barockfest statt, auf dem auch viele barocke Kleider gezeigt werden. Bei dieser Veranstaltung tritt auch die „Gräflich Schönburgische Schlosscompagnie“ auf. Zufällig ist der Opa einer Schülerin der Klasse 8 c Mitglied in diesem Verein. Frau Ahnert hatte nun die Idee, den „Soldaten“ als Abschluss des Projektes in historischer Uniform in die Schule einzuladen.

Am letzten Schultag vor den Osterferien war es soweit. Das gab vielleicht ein Hallo, als der Mann in seiner Uniform und mit vollständiger Ausrüstung ins Klassenzimmer kam. Er erzählte uns über seinen Verein und über die Kleidung und Bewaffnung der Soldaten in der Zeit des Barock. Er demonstrierte auch, wie man sein Gewehr lädt. Wir erfuhren einiges über die Methoden der preußischen Werbeoffiziere: warum der Dreispitz auf dem Kopf der Soldaten immer schief sitzt, was Gamaschen sind und noch vieles mehr. Das Erstaunlichste davon war, dass die Soldaten damals keine Unterhosen trugen. Sie zogen stattdessen das lange Rückenteil des Hemdes durch die Beine nach vorn, damit sie sich beim Marschieren nicht wundliefen. Wir dachten uns dabei, dass sich davon wohl der Spruch „Mach dir nicht ins Hemd!“ ableitet.   

 

Fridtjof Petzold

                     

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 16. März 2011 um 09:31 Uhr
 

Geschichte - Sek2

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Informationen zum Unterricht im Fach Geschichte - Sekundarstufe 2

Jahrgangsstufe 11:

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Jahrgangsstufe 12:

Bitte noch etwas Geduld!

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 15. Mai 2009 um 22:21 Uhr
 
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Informationen zu Aktivitäten - Projekte - Exkursionen im Geschichtsunterricht

(in Vorbereitung)

Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit - Sekundarstufe 1:

  • Auszüge einer besonders gelungen Präsentation
  • Teilnahme an Wettbewerben
  • Exkursionen usw.

 Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit - Sekundarstufe 2:

  • Inhalte / Schwerpunkte Klasse 11 + 12
  • Exkursionen u.a.