Latein
An unserem Gymnasium kann man auch Latein als 2. Fremdsprache erlernen.
Die Exkursion nach Rom
Am 28. September 2008 ging es endlich los – die Lateinschüler der 10ten und 11ten Klassen des Julius-Motteler-Gymnasiums Crimmitschau und des Alexander- von- Humboldt- Gymnasiums Werdau durften „bella Italia“ einmal live für eine Woche erleben.
Nach einer 18-stündigen, anstrengenden Busfahrt, kamen wir im „Country Club Castelfusano“ (25 km von Rom entfernt) an, bezogen unsere Bungalows und erkundeten das Camp. Nachdem wir etwas Zeit hatten, um uns von der Fahrt zu erholen, ging es gleich weiter in die Hauptstadt Italiens. Dort angekommen, besichtigten wir den historischen Petersplatz sowie den riesigen Petersdom.

Außerdem hatten wir die Ehre, Rom bei Nacht kennenzulernen in faszinierenden Eindrücken und ließen uns von der italienischen Küche verzaubern. Nach diesem ersten, eindrucksvollen Tag, fielen wir alle sehr müde ins Bett.
Ein wenig erholter als am Vortag ging es am nächsten früh halb 9 wiederholt nach Rom. Das erste Ziel war das legendäre Colosseum, welches uns alle sehr beeindruckt hat, wie gut es sich noch erhalten hat nach so vielen Jahren. Danach besichtigten wir das „Forum Romanum“ und einige nahmen sich noch ein paar hübsche Accessoires als Andenken mit. Nun hatten wir wieder ein wenig Freizeit, um die Umgebung rund um das Colosseum zu erkunden. Danach führte uns eine nette Dame zu den wichtigsten und berühmtesten Sehenswürdigkeiten und Gebäuden von Rom, vom Trevi-Brunnen bis zur Spanischen Treppe. Für uns alle war es wieder ein sehr anstrengender und doch lohnenswerter Tag mit vielen Eindrücken. Als Trost für die vielen Stunden zu Fuß, durften wir am Ende des Tages an den Strand von Ostia zum Erfrischen im Meer oder einfach zum Genießen des Sonnenunterganges.

Auf den darauffolgenden Tag freuten sich alle geschichtsbegeisterten Schüler auf Pompeji – die Stadt am berühmten Vulkan Vesuv.

Früh um 8 ging es auch schon los. Nach der 4-stündigen Busfahrt, die einige noch zum Aufholen des verkürzten Schlafes nutzten, kamen wir endlich in Pompeji an und wurden von einer freundlichen Dame, welche unsere Stadtführerin war, empfangen. Mit dieser erlebten wir eine unbeschreiblich schöne Führung durch die Ruinenstadt. Nach 2 Stunden in Pompeji war es leider auch schon vorbei und wir mussten die Heimfahrt antreten, weil der Tag sich dem Ende näherte. Auf dem Heimweg machten wir erneut einen kurzen Stop in Ostia am Badestrand, um ein letztes Mal den italienischen Sonnenuntergang zu bewundern.

Der letzte Abend sorgte für gemischte Gefühle, da alle unglaublich viele Eindrücke sammeln durften – aber leider die Exkursionsfahrt dem Ende zuging. Viele von uns nutzten ihn, um in dem köstlichen Restaurant des Camps zu speisen.
Am nächsten Tag stand leider schon die Heimfahrt an. Auf dem Weg nach Hause legten wir noch einen Zwischenstop in Florenz ein. Hier hatten wir 4 Stunden Zeit, um selbst in kleinen Gruppen die Stadt zu erkunden- es war uns freigestellt, wie wir diese Zeit nutzen – einige besichtigten historische Orte und Sehenswürdigkeiten, welche die Stadt zu bieten hatte, und andere gingen noch einmal fleißig auf Shopping-Tour oder genossen das sonnige Wetter auf dem Marktplatz von Florenz. Bevor es dann zur nächsten Etappe nach Hause ging, stärkten wir uns alle noch ein letztes Mal in Italien.
Nun hatten wir „nur“ noch eine 14-stündige Heimfahrt vor uns und kamen überpünktlich 7:00 Uhr früh am Bahnhof Crimmitschau an.
Für uns alle war es ein unvergessliches Erlebnis, bei dem sich alle Strapazen gelohnt haben – schon allein für diese unersetzlichen Eindrücke. Jeder Einzelne von uns würde gern noch einmal diese Fahrt antreten, weil es so schön war…
Wir wünschen den folgenden Klassen mindestens genauso viel Spaß in „bella Italia“.
Julia Herrmann, Monique Schumann
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