Bionik-Exkursion Freiberg

Bionik-Exkursion 2017
Auch dieses Jahr hatten 19 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12, sowie 2 Lehrerinnen des Julius-Motteler Gymnasiums wieder die Möglichkeit, vom 18.10.2017 bis zum 20.10.2017 an einer dreitägigen Bionik-Exkursion an die TU Bergakademie Freiberg teilzunehmen. Nach der Ankunft in der Pension Heidi ging es schon gleich weiter zur Uni. Dort erwarteten die Schülerinnen und Schüler des Bionik-Kurses drei spannende Praktika zu aktuellen bionischen Forschungsgebieten. Unter der Aufsicht von Frau Dr. Bauer, Herrn Gröhler und Herrn Finster boten sich den Zwölfern an der Fakultät für Mechanik und Fluiddynamik interessante Impressionen zu Experimenten zum Strömungsverlauf in der Lunge, dem geringen Luftwiderstand des Wanderfalken im Windkanal und zur Impulsmaximierung eines Wasserstrahls nach dem Vorbild des Schützenfischs.

Es fehlt ein Schaukastendesign

Nach einer stärkenden Mahlzeit in der Mensa konnten die Schülerinnen und Schüler in einem der Hörsäle dem Vortrag von Frau Greifzu zum Thema „Numerische Darstellungen in der Strömungsmechanik“ folgen. Dabei konnten alle Zuhörer einen kleinen Einblick in die Auswertung der zuvor gesammelten Daten gewinnen.
Am zweiten Tag gab es viele neue Erkenntnisse rund um das Thema Informatik und Robotik. Den imposanten Auftakt bildete dabei ein kleiner Vortrag in der X-SITE CAVE der Technischen Universität - einem innovativen Projektionsraum für Forschung und Lehre. Dort tauchten die Zwölfer in die faszinierenden Welten der virtuellen Realität ein. Eine besondere Drohne und der humanoide NAO-Roboter, den es eigenständig zu programmieren galt, füllten den Rest des eindrucksvollen Vormittags. Später erhielten alle Schülerinnen und Schüler eine Studienberatung inklusive lebhafter Campus-Führung.
Den Abschluss bildete die Betriebsbesichtigung am letzten Tag bei BEFESA Zinc GmbH Freiberg. Dort konnten die Bionik-Kursler in der persönlichen Führung vom Betriebsleiter und seinem Stellvertreter hautnah miterleben, wie zinkhaltiger Staub in riesigen Verbrennungsöfen recycelt wird. So konnten die technisch interessierten Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II auf eine beeindruckende Weise den Bogen von der Theorie zur Praxis schlagen und bekamen das Gefühl der technischen Umsetzung von chemischen Gleichungen direkt vermittelt.
Dahingehend möchten wir Schüler uns bei allen Beteiligten im Namen der Schule recht herzlich bedanken, dass wir diese Exkursion miterleben durften und damit auch viele spannende neue Erfahrungen machen konnten.
In diesem Sinne – wie man in Freiberg zu sagen pflegt: „Glück auf!“.

Marie-Luise Schröter (Schülerin)

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