Julius-Motteler-Gymnasium Crimmitschau - 2006 Phantom...

Premiere des Stückes "Das Phantom der Oper"
am 23.03.2006 im Theater Crimmitschau

Schüler des Gymnasiums bringen große Musicalkunst auf die Bühne     Eine glanzvolle Premiere erlebte am Donnerstag im Theater der Stadt „Das Phantom der Oper“ in einer Inszenierung des Julius-Motteler-Gymnasiums. Über neunzig Schüler, das sind fast 15 Prozent der gesamten Schülerschaft, zeigte in der zweistündigen Aufführung, welches Potenzial in unserer Jugend steckt. Angefangen von den Bühnenarbeitern über die Statisten, Musiker, Tänzer und Schauspieler bis hin zu Komposition und Arrangement der Musik sowie Regie und Dramaturgie lag alles in den Händen von Gymnasiasten. Das begeisterte Publikum im ausverkauften Theater erlebte internationales Musicalflair mit großer Schauspielkunst und eindrucksvollen gesangliche Leistungen. Oberbürgermeister Holm Günther, der mit im Saal saß, meinte nach der Vorstellung anerkennend: „Eine Superleistung!“.


Einhellige Meinung der Gäste war, dass vor allem die sprachlichen Leistungen der Amateurdarsteller einen wesentlichen Teil zum Gelingen des Stückes beigetragen haben. Dass alle Texte uneingeschränkt und in hoher Qualität beim Publikum ankamen hebt das „Phantom“ von allen ähnlichen Veranstaltungen der letzten Jahre ab. Stellvertretend muss hier  Michael Wilde genannt werden, der schon mit seinem ersten Auftritt als Stimme des „Phantoms“ das Publikum für sich einnehmen konnte und der auch darstellerisch hervorragend die Zerrissenheit der tragischen Hauptfigur darzustellen vermochte. Verena Lorenz als „Christin Daée“ bewältigte sehr einfühlsam und sicher die langen Passagen ihrer Rolle. Glanzvoll Susann Kretzschmar als eingebildete und zickige Operndiva „Carlotta“, die für ihre „Gefühlsausbrüche“ immer wieder Szenenapplaus und die Lacher auf ihre Seite bekam. Überzeugend auch Kevin Lange und Florian Schmiernow, die als altkluge und uneinsichtige Operndirektoren eindrucksvoll die Eigenheit der Theaterwelt vermittelten.
 

Erster musikalischer Höhepunkt war der Auftritt von Jenny Schürer, die der „Christin“ ihre Stimme lieh und die mit der Interpretation des anspruchsvollen Arie „Alcina“ von Händel eine Probe ihres exzellenten klassischen Gesangs ablieferte. Der Oberstufenchor und seine zahlreichen Solisten gaben – begleitet von acht jungen Instrumentalisten – dem Musical mit bekannten Melodien wie „Engel der Musik“ sein Gesicht und viele der Besucher hätten sich sogar noch mehr Musik und dafür etwas weniger Text gewünscht. Den schönen Schein der Theaterwelt komplettierte die Tanzgruppe der Schule mit einem klassischen Ballett.
 

Beeindruckend auch die Ausstattung des Stückes, neben dem Bühnenbild schafften es vor allem die Kostüme, noch mehr aber die Frisuren der Schauspielerinnen, dem Publikum das Flair des ausgehenden 19. Jahrhunderts authentisch zu vermitteln.

Am Ende gab es Blumen und viel Applaus für alle Mitwirkenden, am meisten für die 18-jährige Abiturientin Julia Keller, die das Stück inszeniert hat, die Regie führte und selbst noch die Rolle des Phantom-Gegenspielers „Raoul“ gab, für die 17-jährige Katharina Schönfeld, die für die Musik verantwortlich zeichnete, und für die Leiterin der Theatergruppe, Frau Petra Schweiger, die die Gesamtleitung des Abends.

 

   

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