Jahreshauptversammlung des Schulfördervereins am Julius-Motteler-Gymnasiums

Mu-GK11: musikalischer Auftakt

Am 6. Februar fand in der Aula die Jahreshauptversammlung des Schulfördervereins statt. Nach der musikalischen Begrüßung durch die Mädchen des Musikgrundkurses 11 stellte der Schülerrat sich und seine Aktivitäten vor: Leon Köhler berichtete über die Neugestaltung des Klubraumes und über das neugeschaffene Wappen des Schülerrates, Nathalie Päßler über die aktuelle Schülerumfrage und über den neugebildeten Arbeitskreis Crimmitschauer Schülerräte (Vertreter unserer Schule, der Käthe-Kollwitz- und der Sahn-Oberschule/erste Tagung am 16. Januar), Natalia Bernhardt über die Aktionen des Schülerrates am Welt-AIDS-Tag und Melissa Öhler über den Wunsch der Westbergschüler nach einem Klubraum.

Der war dann auch ein Thema des Arbeitsberichtes von Dr. Martin Seidel, nachdem er ein positives Fazit der Veranstaltungen zum 100. Jahrestag des ersten Abiturs in Crimmitschau zog, die unter maßgeblicher Mitwirkung des Fördervereins organisiert und durchgeführt worden waren. Großer Dank gilt dabei allen Unterstützern, Mitwirkenden und Spendern, die maßgeblich zum Gelingen beigetragen haben.

Der Schülerrat stellt sich und das Geleistete im vergangenen Schuljahr vor.
Für die Ausgestaltung der Feier entstanden Kosten in Höhe von ca. 3.900 €. An Spenden gingen insgesamt 3.500 € ein. Weitere Einnahmen konnten durch den Verkauf von Festschriften erzielt werden. Bisher wurden für ca. 1.500 € Festschriften verkauft. Diese können nach wie vor käuflich über das Schulsekretariat oder bei der „Buchhandlung am Rathaus“ in der Herrengasse erworben werden. Den sich daraus ergebenden Überschuss von fast 1.100 Euro will der Verein wieder in die Schule investieren. Vorschläge gibt es auch schon: der erwähnte Klubraum im Haus Westberg und neue Computer für den Klubraum des Hauses Lindenstraße. Der Schülerrat favorisierte den ersten Vorschlag. Die anschließende Diskussion zeigte, dass im Vorfeld noch einige Dinge geklärt werden müssen, z. B. der Ort, die Betreuung und die Ausstattung. So wurde der Schülerrat aufgefordert, Näheres dazu bei den Schülern zu erfragen. Auch die schon einmal diskutierte Überdachung des Fahrradständers im Haus Westberg wurde wieder ins Gespräch gebracht. Dazu meinte Dr. Seidel, dass dieses Projekt die finanziellen Möglichkeiten des Vereins übersteige und eher in den Aufgabenbereich des Schulträgers gehöre.
Auch die Themen Schülergewinnung und Außenwirkung kamen im Bericht des Förderver-eins zur Sprache. Durch eine intensive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Schule mit pro-fessioneller Begleitung sollen die vielfältigen Aktionen der Schule stärker in der Öffentlich-keit wahrgenommen werden. Der Oberbürgermeister lobte die Aktionen des Schülerrates, die helfen, vor allem bei den Schülern anderer Schulen ein positives Image des Gymnasiums zu erreichen. Und er erneuerte seinen Vorschlag eines „Crimmitschau-Stipendiums“, mit dem die Stadt erfolgreiche Absolventen Crimmitschauer Schulen bei ihrer Ausbildung oder ihrem Studium unterstützen wolle.
Den umfangreichsten Teil des Abends nahmen aber die Präsentation und die anschließende Diskussion zum Projekt „JMG-MakerSpace“ ein. Herr Gafron stellte ein von ihm erarbeitetes Pro-jekt vor, dessen Realisierung vor allem auf der 5.000-Euro-Spende der Firma Brose an den Förderverein basiere. Es handelt sich dabei um eine „Kreativwerkstatt mit Bibliothek und Computern“, wo Schüler mit 3D-Drucker, Lasercutter, aber auch mit herkömmlichen Werkzeugen wie Bohrer, Lötkolben oder Schraubenzieher und Zange „digitale Fabrikations-Technologien“ und handwerkliche Fertigkeiten erlernen und anwenden können. Dieser Raum könne im (vom Förderverein 1999/2000 geschaffenen) Lesesaal im Keller des Hauses Lin-denstraße eingerichtet werden. Zur Präsentation gehörte auch eine ausführliche Kostenpla-nung für die nächsten vier Jahre.

Präsentation - Vision
Foto L. Hanzig
Die Lehrer hatten dem Projekt am Nachmittag in der Dienstberatung bereits mehrheitlich ihre Zustimmung gegeben. Auch die Mitglieder des Fördervereins zeigten sich begeistert. Vorbehaltlich einer positiven Aufnahme durch die Schüler und einer noch einzuholenden Unterstützung durch die Stadt wurde der Antrag zur Verwendung der erwähnten Spende von den Anwesenden einstimmig angenommen. Jörg Graichen, Geschäftsführer des Sponsors „Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG Meerane“, äußerte dazu, dass dieses Projekt ein „Pilotprojekt“ für die Region sei und „voll in das Konzept seiner Firma passt“. Bei einer erfolgreichen Realisierung stellte er eine weitere Förderung durch seine Firma in Aussicht.
L. Hanzig und Dr. Seidel

 

 

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