Amerikanische Lehrerinnen und Lehrer begeistert von der herzlichen und aufgeschlossenen Atmosphäre am Crimmitschauer  Gymnasium

13 amerikanische Lehrerinnen und Lehrer zu Besuch im JMG
19.06.2019 im Haus Westberg des Julius-Motteler-Gymnasiums
Am 19.06.2019 weilten 13 amerikanische Lehrerinnen und Lehrer einen Vormittag im Haus Westberg des hiesigen Gymnasiums. Organisiert und begleitet wurde die Reise von Anna Maciejowski, Senior Programm Manager der Atlantik-Brücke e.V., in Kooperation mit dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus. Um amerikanischen Lehrerinnen und Lehrern eine lebendige Vorstellung des modernen Deutschlands zu geben, organisiert die Atlantik-Brücke seit mehr als 30 Jahren Studienreisen nach Deutschland. Seit 2016 führt sie auch Fortbildungsreisen für deutsche Lehrkräfte in die USA durch. Vom 16. bis 22. Juni 2019 besuchten 13 Teilnehmer aus North Carolina (USA) unter anderem politische Institutionen, Museen, Bildungsinstitute und Schulen in Berlin, Dresden und Hamburg.
Nun waren sie gespannt auf das eher kleine Gymnasium in einer typisch ostdeutsch geprägten Kommune Westsachsens…..und sie waren begeistert, von der unkomplizierten Organisation, von den freundlichen Lehrerinnen und Lehrern, bei denen sie hospitieren durften, sowie von den aufgeschlossenen und neugierigen Schülerinnen und Schülern.
Mit leichter Verspätung begrüßten 9:45 Uhr Katrin Penzel (amtierende Schulleiterin) und Simone Fuchß (Lehrerin am Julius-Mottler-Gymnasium und 2016 Teilnehmerin der ersten Fortbildungsreise sächsischer Lehrer in die USA und Mitorganisatorin des Besuches in Crimmitschau) die Gäste. Anschließend hospitierten diese in verschiedenen Fächern den Unterricht ihrer deutschen Kolleginnen und Kollegen wobei es zu interessanten Begegnungen und zahlreichen Gesprächen kam. Vor dem Mittagessen führte die amtierende Schulleiterin durch das Haus und das Außengelände mit Kräutergarten und grünem Klassenzimmer. Das Essen wurde in der kleinen Bibliothek der Schule eingenommen. Oberbürgermeister Andre´ Raphael traf trotz Termindichte ein und informierte die Gäste über Wissenswertes zu Crimmitschau und über Aspekte der Bildungs- und Wirtschaftspolitik der Region. Fragen zur politischen Vergangenheit Ostdeutschland, zu aktuell politischen Ereignissen und persönlichen Erfahrungen wurden ausgetauscht und diskutiert. Wobei Janet Friedrich (Englischlehrerin am Gymnasium) spontan, unkompliziert übersetzte. 12:30 wurden kleine Geschenke übergeben und die Gäste verabschiedet.
Schon während des Besuches und nun auch zur Verabschiedung wurde sehr deutlich, dass die Gäste gern länger geblieben wären. Sie hatten noch viele Fragen und  lobten die lebensnahe, authentische Atmosphäre der Begegnung als wertvolle Ergänzungen des interessanten sonstigen Programmes.
Auch die Schülerinnen und Schüler sowie die am Besuch beteiligten Lehrerinnen und Lehrer des Julius-Motteler-Gymnasiums empfanden die Gespräche mit den amerikanischen Lehrern als sehr herzlich und bereichernd. Wieder einmal wurde deutlich, dass persönliche Begegnungen durch nichts zu ersetzen sind und auch das Anliegen der Atlantik-Brücke unterstützen.
Simone Fuchß
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