Besuch der Westside High School in Omaha, Nebraska

Fahrt zum Durham Museum Omaha im yellow school bus

Marvellous, gorgeous, incredible, fantastic, splendid, magnificient … wie auch immer man es ausdrücken möchte, die Reise, die 17 Schüler und Schülerinnen sowie 2 Lehrerinnen des Julius-Motteler-Gymnasiums Crimmitschau im Rahmen des Schüleraustausches mit der Westside High School in Omaha, Nebraska vom 30.9. bis 17.10.2018 in die USA führte, war einfach der WAHNSINN!

Zunächst besuchten wir die Landeshauptstadt Washington, D.C., wo wir bei herrlichem Sonnenschein 2 Tage lang die Sehenswürdigkeiten entlang der berühmten Mall erkundeten. Auf unserem Plan standen unter anderem eine Tour durchs Visitors‘ Center des Weißen Hauses, eine Führung durchs Capitol, dem amerikanischen Regierungssitz, oder eine education lecture im Supreme Court, dem höchsten Gerichtshof der Vereinigten Staaten sowie die Besichtigung berühmter Monumente wie dem Lincoln Memorial oder dem Vietnam Memorial. Wir nutzten ebenfalls die Chance, je nach Interesse eines der kostenlosen Museen entlang der Mall zu besuchen und lernten die Geschichte der Raumfahrt oder der African Americans aus ganz neuen Perspektiven kennen.
Von Washington aus flogen wir danach weiter nach Omaha, Nebraska, eine 467.000-Einwohner-Stadt im Mittleren Westen, wo wir 10 Tage lang am Leben unserer amerikanischen Gastfamilien teilnehmen konnten. Das war nicht nur kulinarisch gesehen ein Novum, sondern auch aus Schülersicht ein Highlight, da die Westside High über ein für uns unfassbar großes Angebot an Möglichkeiten verfügt, das auf die Interessen und Begabungen der über 2000 Schüler und Schülerinnen zugeschnitten ist. So erlebten wir bei unseren Schulbesuchen Unterricht im Schweißen, Nähen, Kochen, in Modedesign, Forensik,  Kindererziehung oder gesundem Lebensstil, die in Deutschland nicht auf unseren Stundenplänen stehen. Des Weiteren durften wir den Deutschunterricht in verschiedenen Klassen aktiv mitgestalten. Eines der besonderen Momente ist sicherlich der Besuch eines American football- Spiels gewesen. Beim Besuch des Durham Museums machten uns aber auch mit der Besiedlungsgeschichte der Stadt und des Bundesstaates vertraut und erfuhren beispielsweise, dass Omaha City 1854 gegründet und nach dem Indianerstamm der Omaha benannt wurde, die einen großen Teil ihres Landes an den Staat verkauft hatten. An den Wochenenden organisierten unsere Gastfamilien ein umfangreiches Programm, das zum Beispiel den  Besuch des renommierten Omaha Zoos beinhaltete. Dieser nette Empfang ist auch der Grund, weshalb wir uns nach 10 Tagen kaum von unseren Austauschpartnern und deren Familien trennen konnten.

deutsche und amerikanische Schüler im Omaha Zoo

 Im Lincoln Memorial in Washington, D.C

Die letzte Station auf unserer USA-Reise war Chicago, die nach Washington,D.C. und Omaha wie ein Kontrastprogramm wirkte. Wir erfuhren big city life hautnah und konnten uns an der skyline Chicagos mit all seinen Wolkenkratzern gar nicht satt sehen. Einem beeindruckenden Blick aus dem 103. Stock des Willis Tower (bis Juli 2009 Sears Tower) mit Aussichtsplattform aus Glas verdanken wir atemberaubende Bilder aus der Vogelperspektive.
„Wir betraten eine völlig andere Welt. Alles ist mindestens 2 Nummern größer.“, fasst es eine Schülerin treffend zusammen und bezieht sich dabei auf die beeindruckenden Bauwerke Washingtons, die nicht endend wollenden Kornfelder Nebraskas, die steilen Wolkenkratzer Chicagos, die zahllosen Sportangebote der  amerikanischen High School, die endlosen Chipsregale der Supermärkte oder aber die Freundlichkeit und Offenheit der Amerikaner, zu denen wir Kontakt hatten.

T. Quellmalz

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