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Kunst & Kultur Projektarbeit
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Neues Projekt am Julius-Motteler-Gymnasium

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Projektes „Schüler, Schloss und Spurensuche“ arbeitet das Julius-Motteler-Gymnasium im Schuljahr 2010/2011 erneut mit dem Deutschen Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain (DLM) zusammen. Ziel ist es, in Kooperation mit dem Jugendamt des Landkreises Zwickau und dem Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanal Zwickau (SAEK) eine Dokumentation  über die vielfältigen museumspädagogischen Angebote des Museums zu produzieren.

In einer ersten Vorbereitungsphase (November bis Dezember 2010) wurden Rahmenbedingungen festgelegt und zeitliche Absprachen getroffen.

Nun in der zweiten Phase (ab Januar 2011) wird die praktische Arbeit beginnen. Es wird ein Filmteam von sechs Schülern der Klassenstufe 8 für Film- und Kameraarbeiten zusammengestellt. Diese Schülergruppe soll im Verlauf der Projektarbeit weitgehend selbstständig arbeiten lernen. In der Woche vom 28.02.2011 bis zum 04.03.2011 werden diese Jugendlichen intensiv mit der Filmtechnik durch das SAEK vertraut gemacht und erste Dreharbeiten finden im Museum statt.

Verschiedene Klassen und Schülergruppen werden einzelne museumspädagogische Angebote des DLM durchführen. Das Filmteam hält die Arbeit mit der Kamera fest und visualisiert die Ergebnisse. So wird Anfang März 2011 der Geschichtsleistungkurs 12 mit dem Projekt IX „Flucht und Vertreibung in der Geschichte“ starten und die Arbeitsgemeinschaft „Kochen“ wird das Projekt V „Kochen und Küche früher“ testen. Außerdem wird im Biologieunterricht der „Lebensraum Teich“ (Thema VIII) untersucht, eine 7. Klasse baut ein Fachwerkhaus (Thema VII) und eine 6. Klasse beschäftigt sich mit der „Imkerei“ (Thema X). Sofort nach dem jeweiligem Dreh werden die Filme geschnitten und bearbeitet.

Diese Projekt- und Filmarbeit setzt sich im Schuljahr 2011/2012 fort. Wenn genügend museumspädagogischen Projekte auf Film gebannt sind, kommt die letzte Phase der Arbeit.

Die einzelnen Filmsequenzen müssen mit Hilfe des SAEK als wichtige Bestandteile eines ca. einstündigen Film zusammengefügt werden, sodass ein interessantes Filmdokument zu den museumspädagogischen Angeboten des DLM entsteht.

Für die beteiligten Schüler bietet sich die Gelegenheit, außerhalb des üblichen Schulalltages auf anschauliche und praktische Weise Wissen anzueignen. Mitunter kommen die Jugendlichen in Gespräche mit Zeitzeugen und begegnen neuen Sichtweisen, geprägt durch persönliche Erfahrungen und emotionale Berichte (z. B. bei dem Thema IX „Flucht und Vertreibung in der Geschichte“).




Die Arbeit mit der Kamera- und Filmtechnik wird außerdem Einblicke in entsprechende Berufe und den Umgang sowie die Verantwortung mit Medien und Medientechnik schulen.

Nicht zuletzt ist ein Hauptanliegen, die Jugendlichen an die vielfältigen Möglichkeiten und  Einrichtungen in ihrer unmittelbaren Umgebung heran zuführen, um Interesse und Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln.

Schließlich öffnet die Zusammenarbeit verschiedener Teams neu Bildungshorizonte für alle.


Simone Fuchß

Projektleiterin des Julius-Motteler-Gymnasiums

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 13. April 2011 um 21:20 Uhr