Schulhomepage Julius-Motteler-Gymnasium Crimmitschau

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Kunst & Kultur Weihnachtskonzert
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Jedes Jahr im Dezember wird an unserem Gymnasium ein Weihnachtskonzert
in der Johanniskirche gegeben.
Es beteiligen sich Schüler aller Klassenstufen. Darbietungen der Schulchöre,
von Schülergruppen, die an Musikschulen lernen oder in ihrer Freizeit
selbstständig Instrumente erlernen prägen die Veranstaltung.
Durch das Programm führen Mitglieder der Theatergruppe.

 

„Wir bringen Gold, Weihrauch und Möhre!“
Gymnasiasten beeindrucken mit tollem Weihnachtskonzert 2009

Crimmitschau. Mit einem beeindruckenden Konzert in der Johanniskirche schickten die Schülerinnen und Schüler des Julius-Motteler-Gymnasiums am Donnerstagabend [3.12.09] ein begeistertes Publikum in die Weihnachtszeit. Das Programm, das unter dem Titel „Fröhliche Weihnacht überall“ eine „kulturelle und musikalische Weltreise“ versprochen hatte, übertraf alle Erwartungen. Ein ums andere Mal gab es beinahe frenetischen Beifall für die Leistungen der jungen Künstler. Den Zuschauern, die in einer „Blitzumfrage“ nach dem Konzert zu ihren Eindrücken befragt wurden, fiel es schwer, einen besonders guten Beitrag herauszuheben. Einmütige Meinung aller: „Eine großartige und rundum gelungene Vorstellung!“.
Kurze Textbeiträge machten mit weihnachtlichen Traditionen und Gepflogenheiten rund um den Erdball vertraut und auch die Lieder und Musikstücke folgten dem Konzept. Neben traditionellen, vor allem christlichen deutschen Weihnachtsliedern prägten zahlreiche, teils in der Originalsprache gesungene Stücke aus England, den USA, Frankreich, Russland oder Chile den Abend. Besonders authentisch wurde das Programm durch den Auftritt zweier amerikanischer „Gastmusiker“. Der eine, Isaac Anderson, Austauschschüler aus der Partnerschule in Omaha (Nebraska), spielte als Eröffnung das als Fanfare auf der Trompete vorgetragene Titel gebende Lied. Und die aus Appleton (Nebraska) kommende und derzeit am Gymnasium als Fremdsprachenassistentin arbeitende Jane Hulburt berichtete nicht nur persönlich von den – zumeist aus Europa übernommenen – amerikanischen Weihnachtsbräuchen, sondern sie begleitete auch die meisten Lieder auf dem Klavier. Vor allem aber sang und spielte sie sich mit dem sehr emotional vorgetragenen Klassiker „Christmas Song“ in die Herzen der Zuhörer. Alle ihre Auftritte wurden besonders vom jugendlichen Publikum – ihren Schülern – mit begeistertem Applaus begleitet.
Den Löwenanteil des Programms leisteten die fünf (!) Chöre der Schule. Der Oberstufenchor beeindruckte mit Andrew Loyd Webbers „I Don´t Know How To Love Him“ und dem Indianer-Song „Evening Rise“. Dem Musik-Grundkurs 11 gelang eine ergreifende Interpretation der festlichen Lobpreis-Psalmen „Mein Mund verkündet das Lob des Herrn“ und der Abi-Chor unter der Leitung der Zwölftklässlerin Sarah Wiencke animierte zum Mitklatschen beim Gospel „Oh Maria“ aus dem Musical „Sister Act“. Kinderchor und die komplette Klasse 5 b als Chor überraschten textsicher und trotzdem locker vorgetragen mit dem russischen „Im Walde steht ein Tannenbaum“ oder dem spanischen „Senora Dona Maria“. Aus den zahlreichen Instrumentalstücken – Klavier, Flöten und Akkordeons gaben hier „den Ton an“ – ragte Kim Neumanns Version von „Time After Time“ noch heraus. Mit Gitarre und Gesang stellte sie sogar das von Cindy Lauper bekannte Original weit in den Schatten. Auf der Reise durch die Weihnachtswelt kam aber auch das heimatliche Liedgut nicht zu kurz. Ein gemischtes Quartett – stellvertretend genannt für eine ganze Reihe von Gesangssolisten – trug vierstimmig das schwierige, vom Crimmitschauer Komponisten Helmut Bräutigam bearbeitete „Still, still, still“ vor.
Für Spaß und Unterhaltung sorgten die Tanzgruppe mit einem flotten Medley weihnachtlicher Pop-Klassiker sowie die Theatergruppe mit lustigen Sketchen rund ums Weihnachtsfest. Passend zum „Reisethema“ des Abends trafen drei Weihnachtsmänner mit ihren „himmlischen Navigationssystemen“ unvermutet „unverschuldet“ aufeinander und begegneten sich im Traum eines kleinen Jungen alle Beteiligten des Weihnachtsfestes von Maria und Joseph bis Frau Holle. Dass dabei – zur Freude des Publikums natürlich – auch allerhand schief laufen kann, vor allem, wenn man nicht genau zuhört, machten die drei Weisen aus dem Morgenlande deutlich. Die hatten nämlich als Geschenke Gold und Weihrauch, aber nicht Myrrhe, sondern Möhre dabei. Etwas zu essen gab es am Ende dann aber doch noch. Alle Interpreten bekamen eine Tüte Gebäck, das in der AG „Kochen und Backen“ hergestellt worden war, und die Kinder unter den Gästen durften den Christbaum „plündern“ – da hingen Plätzchen in der Form des Schulmaskottchens „Julius die Motte“.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. April 2011 um 11:27 Uhr