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§4-Spezialklassen Spezialklasse 2007/2008
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Spezialklasse im Schuljahr 2007/2008  
      
Unterricht steht „unter keinem guten Stern“ - Spezialklasse 7 s des Gymnasiums zum Projekttag an der Sternwarte

Fast könnte man meinen, die Klasse 7 s stehe unter „keinem guten Stern“. Zumindest was den Projektunterricht in der Schulsternwarte „Johannes Kepler“ betrifft. Die erste Klasse mit vertieftem mathematisch-naturwissenschaftlichen Profil am Julius-Motteler-Gymnasium hatte schon im vergangenen Jahr Pech bei der „Mondnacht“ mit der Beobachtung einer Mondfinsternis. In diesem Jahr stand der Experimentalunterricht in der Sternwarte unter dem Motto „Sonnentag“ und wieder verdeckten Wolken den Blick auf das „Objekt der Begierde“. Doch dank der ausgezeichneten Vorbereitung durch Astronomielehrer Frank Andreas und Elternvertreter Eberhard Seiler gab es aber wie im Vorjahr eine „Schlechtwettervariante“, die mindestens genauso interessant war wie das eigentlich geplante Programm.

Die Arbeit begann mit vorbereiteten Vorträgen der Schüler, die sich mit der Rolle der Sonne im Unterricht der Fächer Geografie, Geschichte, Physik und Biologie befassten. Danach ging es im Stationsbetrieb um Sonnenflecken, Protuberanzen, das Anlegen einer Faktensammlung mithilfe von Internetrecherche und das Basteln einer Sonnenuhr oder eines Sonnenkompasses.
Unterstützt wurden die beiden Astronomen und Mitglieder der „Interessengemeinschaft Astronomie Crimmitschau e.V.“ (IGAC) durch Mathematiklehrerin Roswitha Briese und Klassenlehrerin Maria Wolf.
Die Tagesveranstaltungen in der Sternwarte werden ergänzend zum Lehrplan der vertieften mathematisch-naturwissenschaftlichen Ausbildung angeboten und sollen beginnend von der Klassenstufe 6 bis hoch zur 10 unter einem jeweils anderen Thema weiter geführt werden, geplant sind noch die Themen Sonnensystem, Sterne und Galaxien. Die Klasse 7 s ist die erste Klasse, die das komplette Programm bis zur 10. Klasse durchläuft.
Die Schüler arbeiteten begeistert an der Umsetzung der komplexen Aufgaben. Von Vorteil dabei ist die unmittelbare Nähe der Sternwarte zum
Haus Lindenstraße des Gymnasiums. Übrigens hatte die Klasse 6 s, die zweite Klasse mit vertieftem Unterricht, vierzehn Tage vorher ihre
„Mondnacht“ – unter nur wenig besseren Bedingungen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 29. Dezember 2008 um 18:04 Uhr