TU Bergakademie Freiberg

Gruppenfoto Bionik-Kurs 12

Aus der Natur lernen und moderne Technik nutzen – das konnten vom 28.10 bis 30.10.2019 die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 im Rahmen des Bionikkurses bereits zum 11. Mal an der TU Bergakademie Freiberg.
Dort wurde uns die Möglichkeit geboten, einige zukunftsweisende Experimente im MINT-Bereich durchzuführen. Somit stand der 1. Tag am Lehrstuhl für Strömungsmechanik unter dem Motto „Aus der Natur lernen für technische Anwendungen“. Es wurden die Jagdtechnik des Schützenfisches und die Aerodynamik des Seeadlerflügels experimentell erforscht, um Erkenntnisse zum Beispiel auf Windkraftanlagen, Flugzeugtechnik bzw. Reinigungsverfahren  von Oberflächen zu  übertragen.

Weiterhin erhielten wir in einem Vortrag Einblicke in Ziel und Bedeutung Numerische Strömungsmechanik. Durch die anschließende Campusführung und Studienorientierung erfuhren wir Wissenswertes  über Möglichkeiten und Vorteile, welche die TU Freiberg für Studierende bietet. Das zeigte uns, dass  ein Studium in der nahen Umgebung sehr attraktiv sein kann.
 
Der 2.  Tag gehörte thematisch der Informatik. Zum einen besuchten wir die „CAVE“  – ein virtueller Raum der TU in dem 2D und 3D Aufnahmen möglich sind, wobei sich der Betrachter selbst im Bild bewegen kann. Zum anderen führten wir ein Mikrocontroller Praktikum durch und konnten so beispielsweise kleine Quellcodes für eine Alarmanlage schreiben.
Experimente in einem virtuellen Raum Mikrocontroller-Praktikum


Abgerundet wurde unsere Exkursion am Tag 3 mit einem  Besuch des Forschungs- und Lehrbergwerkes „Reiche Zeche“, welches mit 800 Jahren Tradition zu den größten und ältesten Bergwerken Sachsens gehört und welches Dank der TU Freiberg kostenlos besucht werden konnte.
Alle sind fertig mit Bergwerk-Arbeitschutzbekleidung ausgestattet
Besuch in der alten Zeche
Ein besonderer Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der TU Bergakademie Freiberg und den betreuenden Lehrerinnen Frau Ferber und Frau Schiller, die uns Zwölfern diese Exkursion ermöglichten.
Luisa Tröltzsch

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