Schulförderverein zieht positive Bilanz seiner Arbeit

Aufführung der beiden FLL-Robotikteams mit Ihren Forschungsergebnissen 2020

Eine positive Bilanz der Arbeit des Schulfördervereins im vergangenen Schuljahr zog Vorsitzender Dr. Martin Seidel zur kürzlich stattgefundenen Jahreshauptversammlung des Vereins. Mit über 9000 Euro wurden Schule und Schüler im vergangenen Jahr durch den Verein unterstützt. Zu den größten Vorhaben zählte die Unterstützung unseres „MakerSpace“, eines „Kreativ-Werkstattraumes“, in dem Schüler sowohl handwerklich als auch digital forschen, basteln oder produzieren können. Hilfreich dabei war eine zweite Spende der Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG.

Der neue Clubraum in Hauswestberg - Prösentation von C. KrabschAuch für die Einrichtung eines Klubraumes im Haus Westberg, initiiert vom Schülerrat und an diesem Abend vorgestellt von unserer Schülersprecherin Sindy Krabsch, stellte der Verein finanzielle Mittel bereit. Und schließlich wurden vom Verein auch Gelder bereitgestellt, die die Schule im vergangenen Schuljahr in die Öffentlichkeitsarbeit gesteckt hat. Mit Erfolg, wie Dr. Seidel nicht ohne Stolz erklärte, denn nach zwei „mageren“ Jahren gibt es seit dem Schuljahr 2019/20 wieder drei fünfte Klassen. Er sprach seinen Dank an alle Lehrer dazu aus.
Zum guten Renommee der Schule habe auch die Veranstaltungsreihe „Das JMG lädt ein“ beigetragen, die der Verein 2018 ins Leben gerufen hat. Als Referenten 2019 konnten der Generalkonsul der USA für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Timothy Eydelnant, sowie der Geschäftsführer der Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG Meerane, Jörg Graichen, gewonnen werden.
Neben den Erfolgen verschwieg Dr. Seidel aber auch nicht, dass es durchaus auch „Baustellen“ im Verein gebe. Die größte sei die stagnierende Mitgliederzahl. Trotz vielfältiger Maßnahmen sei es nicht gelungen, mehr Mitglieder und Förderer zu gewinnen. Das müsse auch in Zukunft Schwerpunkt der Vereinsarbeit bleiben, forderte er am Ende seines Berichtes.
Im Vorfeld der Jahreshauptversammlung hatte der Vorstand aus den zahlreichen Anträgen auf Unterstützung mehrere Projekte herausgesucht, die in der anschließenden Diskussion auf ihre „Förderwürdigkeit“ abgeklopft wurden. Dr. Seidel hatte aber bereits zu Beginn erklärt, dass nicht alle Projekte unterstützt werden können, da die Summe der beantragten Mittel die Leistungsfähigkeit des Vereins bei Weitem überschreite. Die Mitglieder einigten sich schließlich auf einen Kompromiss und beschlossen, dass der Verein sowohl für die Sanierung des Grünen Klassenzimmers im Haus Westberg (Tafel) und der Bänke auf dem Pausenhof als auch für Sitzmöglichkeiten auf den Fluren des Hauses Westberg insgesamt fast 6000 Euro zur Verfügung stellt. Parallel dazu sollen allerdings Spenden eingeworben werden, z.B. durch das Sponsoring von Bänken durch Eltern, das durch entsprechende Plaketten gewürdigt werden könne. Im Zusammenhang mit dem Grünen Klassenzimmer regten einige Lehrer am Rande die Neugestaltung des gesamten Umfeldes an, das im derzeitigen Zustand sehr pflegeaufwändig sei. Dabei wurde ein Projekt wieder aufgegriffen, dass es schon einmal vor Jahren gegeben hatte, nämlich der Umbau des künstlichen Teiches in ein Amphitheater. Damit könne nicht nur das Ambiente verbessert und die Kapazität des Klassenzimmers erweitert, sondern auch dessen relativ eng begrenzte Nutzung multifunktionaler gestaltet werden. Eine mögliche Unterstützung durch den Förderverein könne zu gegebener Zeit geprüft werden.

Junior-Motten präsentieren einen Entwurf für den künftigen Schulhausanbau Kaufhaus Schocken - Vorschläge der Robymotten
Bereits zu Beginn der Versammlung hatten sich unsere beiden Lego-Robotik-Gruppen mit zwei Präsentationen für die Unterstützung durch den Verein bedankt. Sie stellten die beiden Projekte vor, mit denen sie erfolgreich am diesjährigen Lego-Wettbewerb teilgenommen hatten: zum Einen mit Vorschlägen zur derzeit vieldiskutierten Umgestaltung des ehemaligen Schocken-Kaufhauses in Crimmitschau, zum Anderen mit einem Projekt für die dringend benötigte Erweiterung der Kapazität der Schule durch einen Anbau an das Haus Lindenstraße.
L. Hanzig

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