Von höfischen Verbeugungen bis zum Great Barrier Reef
Am Dienstag, dem 16.06., machten sich die Klassen 7a und 7b zusammen mit Frau Schäfer und Frau Litzinger-Ek auf den Weg nach Dresden. Um 7:45 Uhr ging es los. Die Hinfahrt verlief allerdings nicht ganz nach Plan, denn wir standen etwa 45 Minuten in einer Vollsperrung. Trotzdem kamen wir mit nur zehn Minuten Verspätung am Theaterplatz an. Außerdem hatten wir Glück mit dem Wetter – den ganzen Tag schien die Sonne.
Unser erster Programmpunkt war eine Barockführung im Zwinger. Beide Klassen bekamen einen eigenen Guide, der passend zur Zeit des Barocks gekleidet war. Das sah ziemlich beeindruckend aus und machte die Führung gleich viel interessanter.
Bevor wir losgingen, lernten wir erst einmal, wie man sich damals richtig verbeugte. Dafür mussten sich Jungen und Mädchen getrennt aufstellen und die Bewegungen nachmachen. Das sah wahrscheinlich ziemlich lustig aus, denn schon nach kurzer Zeit blieben immer mehr Touristen und Touristinnen stehen und machten Fotos von uns.
Während der Führung erfuhren wir viele spannende Dinge über das Leben im Barock und die Geschichte Dresdens. Besonders interessant waren die kleinen Geschichten und Anekdoten, die unser Guide erzählte. Zwischendurch mussten wir sogar eine kleine Tanzeinlage machen. Das war manchen etwas peinlich, sorgte aber auf jeden Fall für viele Lacher.
Zum Abschluss konnten wir bei einem kleinen Fechtkurs selbst ausprobieren, wie früher mit dem Degen gekämpft wurde.
Danach hatten wir Mittagspause. In Dreiergruppen durften wir uns selbst etwas zu essen suchen und die Umgebung erkunden.
Anschließend ging es weiter ins Panometer, denn dort besuchten wir die Ausstellung „Great Barrier Reef“ von Yadegar Asisi. Das riesige 360-Grad-Panorama zeigte die faszinierende Unterwasserwelt des größten Korallenriffs der Erde. Durch die vielen Details konnte man immer wieder etwas Neues entdecken und hatte fast das Gefühl, selbst unter Wasser zu sein.
Nach diesem letzten Programmpunkt machten wir uns wieder auf den Weg nach Crimmitschau. Am Ende waren sich viele einig: Der Ausflug war abwechslungsreich, interessant und hat deutlich mehr Spaß gemacht als ein normaler Schultag.
Ein besonderer Dank gilt Frau Schmidt, die diesen Ausflug für uns organisiert hat.



